aqo360° SMART

All­ge­mei­ne
Geschäfts­bedingungen

/
Agb

01 Gel­tungs­be­reich der AGBs von aqo­tec

Die­se All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen (im Fol­gen­den: AGB, Ver­si­on 01122016) gel­ten für die Er­brin­gung von Leis­tun­gen durch die Fir­ma aqo­tec GmbH (im Fol­gen­den: aqo­tec) bei Rechts­ge­schäf­ten mit Un­ter­neh­mern (im Fol­gen­den: Ver­trags­part­ner bzw. Auf­trag­ge­ber (AG) ge­nannt).

aqo­tec er­bringt ihre Leis­tun­gen aus­schließ­lich auf Grund­la­ge die­ser AGB. Die­se gel­ten auch für alle künf­ti­gen Ge­schäfts­be­zie­hun­gen, selbst wenn nicht aus­drück­lich auf sie Be­zug ge­nom­men wird. Ab­wei­chen­de Be­stim­mun­gen des Ver­trags­part­ners ha­ben kei­ne Gül­tig­keit.

Mit Be­stel­lung bzw. Er­tei­lung ei­nes Auf­tra­ges er­klärt sich der Ver­trags­part­ner  mit die­sen AGB ein­ver­stan­den und ist an sie ge­bun­den.

Än­de­run­gen, Ne­ben­ab­re­den, Vor­be­hal­te und Er­gän­zun­gen zu die­sen AGBs be­dür­fen zu ih­rer Rechts­wirk­sam­keit der Schrift­form. Dies gilt auch für die Ver­ein­ba­rung des Ab­ge­hens von der Schrift­form. Es wird fest­ge­hal­ten, dass münd­li­che Ne­ben­ab­re­den nicht be­stehen.

02 In­te­grie­ren­de Ver­trags­be­stand­tei­le

Die schrift­li­che Ver­ein­ba­rung, durch die der Ver­trag zu­stan­de ge­kom­men ist (Auf­trags­be­stä­ti­gung).

Be­griffs­be­stim­mung:

AN = Auf­trag­neh­mer / Lie­fe­rant / aqo­tec GmbH

AG = Auf­trag­ge­ber / Be­stel­ler / Kunde/Vertragspartner

03 All­ge­mein gül­ti­ge Be­stim­mun­gen

  1. An­ge­bo­te:

Von aqo­tec sind frei­blei­bend und un­ver­bind­lich. Die in Ka­ta­lo­gen, Preis­lis­ten, Bro­schü­ren, Fir­men­in­for­ma­ti­ons­ma­te­ri­al, Pro­spek­ten, An­zei­gen auf Mes­se­stän­den, in Rund­schrei­ben, Wer­be­aus­sen­dun­gen oder an­de­ren Me­di­en an­ge­führ­ten In­for­ma­tio­nen über die Leis­tun­gen und Pro­duk­te von aqo­tec sind un­ver­bind­lich, so­weit die­se nicht aus­drück­lich und schrift­lich zum Ver­trags­in­halt er­klärt wer­den.

  1. An­ge­bo­te und Ver­trags­schluss:

An­ge­bo­te oder Be­stel­lun­gen des Ver­trags­part­ners nimmt aqo­tec durch schrift­li­che Auf­trags­be­stä­ti­gung oder durch Lie­fe­rung des Kauf­ge­gen­stan­des oder durch Er­brin­gung der Leis­tung an.

  1. Prei­se:

Die Prei­se be­inhal­ten alle Kos­ten und Ne­ben­kos­ten für die er­for­der­li­chen Lie­fe­run­gen und

Leis­tun­gen ein­schließ­lich al­ler Kos­ten für Löh­ne und Ne­ben­leis­tun­gen die zur ter­min-und ver­trags­ge­mä­ßen Leis­tungs­er­brin­gung er­for­der­lich sind. Die Prei­se ver­ste­hen sich ex­klu­si­ve der je­weils gel­ten­den ge­setz­li­chen Mehr­wert- /Umsatzsteuer (Net­to­prei­se). aqo­tec stellt dem AG bei Auf­trags­ver­hand­lung sei­ne Preis­lis­te vor. Wenn der AG die­se Prei­se nicht aus­drück­lich ab­lehnt, gel­ten die­se Prei­se zu­sam­men mit der Auf­trags­be­stä­ti­gung als ver­ein­bart.

aqo­tec ist be­rech­tigt, ein hö­he­res als das ver­ein­bar­te Ent­gelt oder den Kauf­preis zu ver­lan­gen, wenn sich die im Zeit­punkt der Auf­trags­er­tei­lung be­stehen­den Kal­ku­la­ti­ons­grund­la­gen, so etwa Roh­stoff­prei­se, der Wech­sel­kurs oder Per­so­nal­kos­ten nach Ab­schluss des Ver­tra­ges än­dern. (pe­ri­odisch ver­re­chen­ba­res Ent­gelt)

Wird ein Auf­trag ohne vor­he­ri­ges An­ge­bot er­teilt oder wer­den Leis­tun­gen durch­ge­führt, wel­che nicht aus­drück­lich im Auf­trag ent­hal­ten wa­ren, so kann aqo­tec je­nes Ent­gelt gel­tend ma­chen, das ih­rer Preis­lis­te oder ih­rem üb­li­chen Ent­gelt ent­spricht.

Ist der Ver­trags­part­ner mit ei­ner aus dem Ver­trags­ver­hält­nis oder ei­ner sons­ti­gen Zah­lungs­pflicht ge­gen­über aqo­tec im Ver­zug, ist aqo­tec un­be­scha­det sons­ti­ger Rech­te be­rech­tigt, sei­ne Leis­tungs­pflicht bis zur Zah­lung durch den Ver­trags­part­ner ein­zu­stel­len und/oder eine an­ge­mes­se­ne Ver­län­ge­rung der Lie­fer­frist in An­spruch zu neh­men; sämt­li­che of­fe­nen For­de­run­gen aus die­sem oder an­de­ren Rechts­ge­schäf­ten fäl­lig zu stel­len und al­len­falls ge­lie­fer­te Ge­gen­stän­de wie­der ab­zu­ho­len, ohne dass dies den Ver­trags­part­ner von sei­ner Leis­tungs­pflicht ent­bin­det. Ein Rück­tritt vom Ver­trag durch aqo­tec liegt durch die­se Hand­lun­gen nur vor, wenn die­ser aus­drück­lich er­klärt wur­de.

Soll­te ein pe­ri­odisch ver­re­chen­ba­res Ent­gelt, etwa für Ser­vice- oder War­tungs­leis­tun­gen ver­ein­bart wer­den, ist die­ses jähr­lich am Be­ginn ei­nes Ka­len­der­jah­res fäl­lig. Be­ginnt oder en­det der Ver­trag wäh­rend ei­nes Jah­res, so steht die­ses Ent­gelt aqo­tec an­tei­lig zu. Die­ses Ent­gelt ist wert­ge­si­chert nach dem Ver­brau­cher­preis­in­dex 2005, wo­bei der Mo­nat, in dem der Ser­vice- oder War­tungs­ver­trag ab­ge­schlos­sen wur­de, als Aus­gangs­ba­sis dient. Wird der VPI 2005 nicht mehr ver­laut­bart, tritt an des­sen Stel­le je­ner, der die­sem nach­folgt oder die­sem am ehes­ten ent­spricht. Der Auf­trag­neh­mer ist über­dies be­rech­tigt, ein pe­ri­odisch ver­re­chen­ba­res Ent­gelt aus den in Punkt 3.2. ge­nann­ten Grün­den an­zu­pas­sen.

Kos­ten für Fahrt‑, Tag- und Näch­ti­gungs­gel­der so­wie Ver­pa­ckung wer­den bei pe­ri­odisch ver­re­chen­ba­rem Ent­gelt ge­son­dert in Re­chung ge­stellt. Weg­zei­ten gel­ten als Ar­beits­zeit.

Fracht­kos­ten:

aqo­Click bis 2.500,- Auf­trags­wert

Land     Preis

AT          48,00

DE          67,00

IT           58,00

FR        125,00

BE         88,00

NL         89,00

CH; LI  121,00 inkl. Zoll

Er­satz­tei­le bis 200 Euro Auf­trags­wert (DPD)

Land     bis 10 kg             bis 31,5 kg

AT          8,30      12,80

DE        15,90      22,50

IT          30,20    40,90

NL        24,00     34,40

BE        24,00     34,40

LU        24,00     34,40

FR         33,70     48,60

CH         71,30      83,10

inkl. Zoll­aus­gang, Wa­ren­wert über 1000,- + 33,27  Euro

LI          69,90    79,70

inkl. Zoll­aus­gang, Wa­ren­wert über 1000,- + 33,27 Euro

Ex­press­lie­fe­run­gen auf An­fra­ge

  1. Lie­fe­rung und Mon­ta­ge:

Hat sich aqo­tec zur Lie­fe­rung le­dig­lich des Pro­duk­tes per Ver­trag ver­pflich­tet, so führt aqo­tec die Mon­ta­ge des Pro­duk­tes nicht durch. Durch aqo­tec er­folgt le­dig­lich die Lie­fe­rung des in der An­ge­bots­be­stä­ti­gung fest­ge­hal­te­nen Pro­duk­tes. Wird dar­über hin­aus vom AG eine Mon­ta­geleis­tung ge­wünscht, so trägt der AG die Kos­ten der Mon­ta­ge. Im Ga­ran­tie­fall, so­fern ein sol­cher in der je­wei­li­gen Aus­schrei­bung bzw. ge­son­dert ver­trag­lich ver­ein­bart ist, um­fasst auch die Ga­ran­tie le­dig­lich die Lie­fe­rung des Pro­duk­tes / bzw. das Pro­dukt, nicht je­doch die Mon­ta­ge. De­fek­te Tei­le sind, in­so­fern dies nicht aus­drück­lich von aqo­tec ab­ge­lehnt wird, aus­nahms­los an aqo­tec zu re­tour­nie­ren. Die Trans­port­kos­ten trägt der AG.

Hat sich aqo­tec je­doch zur Lie­fe­rung und Mon­ta­ge per Ver­trag ver­pflich­tet, so sind die Mon­ta­ge­kos­ten im an­ge­bo­te­nen Preis in­klu­diert und wer­den im Ga­ran­tie­fall, so­fern ein sol­cher in der je­wei­li­gen Aus­schrei­bung bzw. ge­son­dert ver­trag­lich ver­ein­bart ist, von aqo­tec über­nom­men.

Ma­ni­pu­la­ti­ons­ge­büh­ren:

– Ware neu  (Ma­ni­pu­la­ti­ons­ge­bühr mind. 25% vom Net­to­ver­kaufs­preis für La­ger­wa­re bei aqo­tec )

– Ware wur­de be­reits ein­ge­baut – kei­ne Rück­ga­be­mög­lich­keit

– Ma­ni­pu­la­ti­ons­ge­bühr (min­des­tens 25% vom Net­to­ver­kaufs­preis bzw. eine Min­dest­ge­bühr von € 15,- )

– Kun­den­spe­zi­fi­sche Aus­füh­run­gen sind aus­ge­nom­men

  1. Lie­fer­fris­ten:

Lie­fer-/Leis­tungs­fris­ten von aqo­tec  sind un­ver­bind­lich, so­fern sie nicht aus­drück­lich schrift­lich als ver­bind­lich in der Auf­trags­be­stä­ti­gung oder im Ein­zel­ver­trag schrift­lich ver­ein­bart wur­den.

Kommt es nach Auf­trags­er­tei­lung aus wel­chen Grün­den auch im­mer zu ei­ner Ab­än­de­rung oder Er­gän­zung des Auf­tra­ges, so ver­län­gert sich die Lie­fer-/Leis­tungs­frist um ei­nen an­ge­mes­se­nen Zeit­raum.

Wird aqo­tec an der Er­fül­lung ih­rer Ver­pflich­tun­gen durch den Ein­tritt von un­vor­her­seh­ba­ren oder un­ab­wend­ba­ren oder nicht von aqo­tec zu ver­tre­ten­den Um­stän­den, wie etwa Be­triebs­stö­run­gen, ho­heit­li­che Maß­nah­men und Ein­grif­fe, En­er­gie­ver­sor­gungs­schwie­rig­kei­ten, Aus­fall ei­nes schwer er­setz­ba­ren Zu­lie­fe­ran­ten, Streik, Be­hin­de­rung von Ver­kehrs­we­gen, Ver­zö­ge­rung bei der Zoll­ab­fer­ti­gung oder hö­he­rer Ge­walt be­hin­dert, so ver­län­gert sich die Lie­fer-/Leis­tungs­frist in an­ge­mes­se­nem Um­fang. Un­er­heb­lich ist da­bei, ob die­se Um­stän­de bei aqo­tec selbst oder bei ei­nem sei­ner Lie­fe­ran­ten oder Sub­un­ter­neh­mer ein­tre­ten.

Aus dem Grun­de der Über­schrei­tung von Lie­fer­fris­ten ist der Ver­trags­part­ner nicht zur Gel­tend­ma­chung von Scha­den­er­satz­an­sprü­chen be­rech­tigt, aus­ge­nom­men bei Vor­lie­gen von gro­bem Ver­schul­den oder Vor­sat­zes von aqo­tec.

Wird die Ver­trags­er­fül­lung aus nicht von aqo­tec zu ver­tre­ten­den Grün­den un­mög­lich, so ist aqo­tec  von ih­ren ver­trag­li­chen Ver­pflich­tun­gen frei. Für die­sen Fall be­steht kein Scha­den­er­satz­an­spruch / Er­satz­an­spruch des Ver­trags­part­ners.

aqo­tec be­hält sich das Recht auf Teil­lie­fe­rung vor, d.h. aqo­tec ist be­rech­tigt, Teil- oder Vor­lie­fe­run­gen durch­zu­füh­ren und zu ver­rech­nen. Ist Lie­fe­rung auf Ab­ruf ver­ein­bart, so gilt der Leis­tungs-/Kauf­ge­gen­stand spä­tes­tens sechs Mo­na­te nach Be­stel­lung als ab­ge­ru­fen.

  1. Ver­zug:

Die Ein­hal­tung von Fris­ten für Lie­fe­run­gen setzt den recht­zei­ti­gen Ein­gang sämt­li­cher vom Be­stel­ler zu lie­fern­den Un­ter­la­gen, er­for­der­li­chen Ge­neh­mi­gun­gen und Frei­ga­ben, ins­be­son­de­re von Plä­nen und sons­ti­gen Ver­pflich­tun­gen durch den AG vor­aus. Wer­den die­se Vor­aus­set­zun­gen nicht recht­zei­tig er­füllt, so ver­län­gern sich die Fris­ten an­ge­mes­sen.

Die Lie­fer­frist be­ginnt mit dem Tag der Ab­sen­dung der un­ter­fer­tig­ten Auf­trags­be­stä­ti­gung und ist ein­ge­hal­ten, wenn der Kaufgegenstand/das Werk zur Ab­ho­lung im Werk oder La­ger fer­tig ge­stellt wur­de und be­reit­ge­hal­ten wird und die Ver­sand­be­reit­schaft mit­ge­teilt wor­den ist.

Ist die Nicht­ein­hal­tung der Fris­ten auf hö­he­re Ge­walt zu­rück­zu­füh­ren, ver­län­gern sich die Fris­ten an­ge­mes­sen.

So­wohl Scha­dens­er­satz­an­sprü­che des AGs we­gen Ver­zö­ge­rung der Lie­fe­rung als auch Scha­dens­er­satz­an­sprü­che statt der Leis­tung sind in al­len Fäl­len ver­zö­ger­ter Lie­fe­rung, auch nach Ab­lauf ei­ner aqo­tec ge­setz­ten Frist zur Lie­fe­rung, aus­ge­schlos­sen. Dies gilt nicht, so­weit in Fäl­len des Vor­sat­zes, der gro­ben Fahr­läs­sig­keit oder we­gen der Ver­let­zung des Le­bens, des Kör­pers oder der Ge­sund­heit zwin­gend ge­haf­tet wird. Eine Scha­den­er­satz­pflicht für Schä­den, die ihre Ur­sa­chen in hö­he­rer Ge­walt ha­ben, ist aus­ge­schlos­sen.

  1. Ge­währ­leis­tung:

Grund­sätz­lich gilt die ge­setz­li­che Ge­währ­leis­tungs­frist im Sin­ne des Kon­su­men­ten­schut­zes für be­weg­li­che Sa­chen von 2 Jah­ren, für un­be­weg­li­che Sa­chen von 3 Jah­ren und be­ginnt ab Ge­fahren­über­gang im Sin­ne die­ser AGB.

Die Ge­währ­leis­tung ge­gen­über Un­ter­neh­men be­läuft sich auf 2 Jah­re. Bei ei­nem gül­ti­gen War­tungs­ver­trag kann die­se Ge­währ­leis­tung (War­tungs­num­mer) auf 3 Jah­re ver­län­gert wer­den.

Die Ge­währ­leis­tung ist aus­ge­schlos­sen, wenn die tech­ni­schen An­la­gen, wie etwa Rohr­lei­tun­gen, Ver­ka­be­lun­gen, Netz­wer­ke und der­glei­chen nicht in tech­nisch ein­wand­frei­en und betriebsberei­ten Zu­stand oder mit den von aqo­tec her­zu­stel­len­den Wer­ken oder Kauf­ge­gen­stän­den nicht kom­pa­ti­bel sind.

Kei­ne Ge­währ­leis­tungs­an­sprü­che be­stehen bei Män­geln, die durch un­sach­ge­mä­ße Be­hand­lung oder Über­be­an­spru­chung ent­stan­den sind, wenn ge­setz­li­che oder von aqo­tec er­las­se­ne Be­die­nungs- oder In­stal­la­ti­ons­vor­schrif­ten nicht be­folgt wer­den; wenn der Lie­fer­ge­gen­stand auf­grund der Vor­ga­ben des Ver­trags­part­ners er­stellt wur­de und der Man­gel auf die­se Vor­ga­ben bzw. Zeich­nun­gen zu­rück­zu­füh­ren ist; bei feh­ler­haf­ter Mon­ta­ge bzw. In­be­trieb­set­zung durch den Ver­trags­part­ner oder Drit­te, bei na­tür­li­cher Ab­nut­zung, bei Trans­port­schä­den, bei un­sach­ge­mä­ßer La­ge­rung, bei funk­ti­ons­stö­ren­den Be­triebs­be­din­gun­gen (z.B. un­zu­rei­chen­de Strom­ver­sor­gung), bei che­mi­schen, elek­tro­che­mi­schen oder elek­tri­schen Ein­flüs­sen, bei nicht durch­ge­führ­ter not­wen­di­ger War­tung, oder bei schlech­ter In­stand­hal­tung.

Män­gel­rü­gen und Be­an­stan­dun­gen je­der Art sind – bei sons­ti­gem Ver­lust der Ge­währ­leis­tungs­an­sprü­che – un­ver­züg­lich, je­doch längs­tens bin­nen drei Wo­chen (sie­he Punkt 8), un­ter An­ga­be der mög­li­chen Ur­sa­chen schrift­lich der aqo­tec be­kannt zu ge­ben. Münd­li­che, te­le­fo­ni­sche oder nicht un­ver­züg­li­che Män­gel­rü­gen und Be­an­stan­dun­gen wer­den nicht be­rück­sich­tigt. Nach Durch­füh­rung ei­ner ver­ein­bar­ten Ab­nah­me ist die Rüge von Män­geln, die bei der Ab­nah­me fest­stell­bar bzw. of­fen­kun­dig wa­ren, aus­ge­schlos­sen.

Män­gel­rü­gen und Be­an­stan­dun­gen sind am Sitz der aqo­tec un­ter mög­lichst ge­nau­er Feh­ler­be­schrei­bung vor­zu­neh­men und  der Ver­trags­part­ner hat die be­an­stan­de­ten Wa­ren oder Werk­leistungen zu über­ge­ben, so­fern letz­te­res tun­lich ist. Die Rück­sen­dung bzw. Rück­ga­be er­folgt hier­bei auf Ge­fahr und Kos­ten des Ver­trags­part­ners.

aqo­tec ist be­rech­tigt, jede von ihr für not­wen­dig er­ach­te­te Un­ter­su­chung an­zu­stel­len oder an­stel­len zu las­sen, auch wenn durch die­se die Wa­ren oder Werk­stü­cke un­brauch­bar ge­macht wer­den. Für den Fall, dass die­se Un­ter­su­chung er­gibt, dass aqo­tec kei­ne Feh­ler zu ver­tre­ten hat, hat der Ver­trags­part­ner die Kos­ten für die­se Un­ter­su­chung ge­gen an­ge­mes­se­nes Ent­gelt zu tra­gen.

Wer­den die Leis­tungs­ge­gen­stän­de auf­grund von An­ga­ben, Zeich­nun­gen, Plä­nen, Mo­del­len oder sons­ti­gen Spe­zi­fi­ka­tio­nen des Ver­trags­part­ners her­ge­stellt, so leis­tet aqo­tec nur für die be­din­gungs­ge­mä­ße Aus­füh­rung Ge­währ.

Wer­den vom Ver­trags­part­ner ohne vor­he­ri­ge schrift­li­che Zu­stim­mung der aqo­tec Ver­än­de­run­gen an dem über­ge­be­nen Kauf­ge­gen­stand oder Wer­ken vor­ge­nom­men, er­lischt die Ge­währ­leis­tungs­pflicht der aqo­tec.

Bei der Gel­tend­ma­chung der Ge­währ­leis­tungs­an­sprü­che ist aqo­tec nach ih­rer Wahl be­rech­tigt, ein Wand­lungs­be­geh­ren durch ei­nen Preis­min­de­rungs­an­spruch ab­zu­wen­den, so­fern es sich um kei­nen we­sent­li­chen und un­be­heb­ba­ren Man­gel han­delt.

Der Ver­trags­part­ner hat auch in den ers­ten zwei Jah­ren ab Über­ga­be des Wer­kes / Kauf­ge­gen­stan­des, das Vor­lie­gen ei­nes Man­gels im Zeit­punkt der Über­ga­be, den Zeit­punkt der Fest­stel­lung so­wie die Recht­zei­tig­keit der Män­gel­rü­ge nach­zu­wei­sen.

Sämt­li­che im Zu­sam­men­hang mit der Män­gel­be­he­bung, so­fern nicht von aqo­tec ver­schul­det, entste­henden Kos­ten, wie z.B. Transport‑, Ein- und Aus­bau- so­wie Fahrt­kos­ten, ge­hen zu Las­ten des Ver­trags­part­ners. Über Auf­for­de­rung der aqo­tec sind vom Ver­trags­part­ner un­ent­gelt­lich die er­for­der­li­chen Ar­beits­kräf­te bei­zu­stel­len.

Die Pro­duk­te von aqo­tec sind CE-kon­form und TÜV ge­prüft. aqo­tec haf­tet nicht für Schä­den ent­stan­den da­durch, dass Kom­po­nen­ten der Fern­wär­me­über­ga­be­sta­ti­on von aqo­tec, die laut Lie­fe­rant eine CE-Kon­for­mi­tät Be­schei­ni­gung ha­ben, ih­rer­seits wie­der­um nicht CE-kon­for­me Sub­kom­po­nen­ten ent­hal­ten. Eine Haf­tung von aqo­tec für jeg­li­che Schä­den, die hier­aus ent­ste­hen bzw. ent­stan­den sind, wird aus­ge­schlos­sen.

aqo­tec haf­tet für eine Fehl-/Min­der­be­rech­nung der Wär­me­men­gen auf­grund von aqo­tec ge­lie­fer­ter feh­ler­haf­ter Wär­me­men­gen­zäh­ler nur bei gro­ber Fahr­läs­sig­keit oder Vor­satz, wo­bei die Haf­tung auf ei­nen Höchst­be­trag von € 2.000,00,- be­grenzt ist. Die aus feh­ler­haf­ten Wär­me­men­gen­zäh­lern re­sul­tie­ren­den An­sprü­che des Ver­trags­part­ner ge­gen aqo­tec ver­jäh­ren in­ner­halb von ei­nem Jahr / 6 Mo­na­ten.

  1. Frist zur Män­gel­rü­ge­pflicht:

Tritt ein Sach­man­gel an ei­ner von aqo­tec ge­lie­fer­ten Sa­che auf, so muss der AG die­sen Man­gel un­ver­züg­lich, je­doch längs­tens bin­nen drei Wo­chen aqo­tec un­ter An­ga­be der mög­li­chen Ur­sa­chen schrift­lich mit­tei­len. (Män­gel­rü­ge­pflicht)

  1. Zah­lungs­ziel:

Eine Zah­lung ist recht­zei­tig, wenn aqo­tec über die­se ver­fü­gen kann, bei­spiels­wei­se auf dem Kon­to von aqo­tec gut­ge­schrie­ben wird. Zah­lungs­wid­mun­gen des Ver­trags­part­ners, etwa auf Über­wei­sungs­be­le­gen, sind nicht ver­bind­lich.

Bei Zah­lungs­ver­zug wird der je­wei­lig gel­ten­de Un­ter­neh­mens­zins­satz ver­ein­bart. Soll­te aqo­tec dar­über hin­aus­ge­hen­de Zin­sen in An­spruch neh­men, so ist sie be­rech­tigt, auch die­se zu ver­lan­gen. Durch den Zah­lungs­ver­zug ent­stan­de­ne zweck­mä­ßi­ge und not­wen­di­ge Kos­ten, wie etwa Auf­wen­dun­gen für Mah­nun­gen, In­kas­so­ver­su­che, La­ger­kos­ten und all­fäl­li­ge ge­richt­li­che oder au­ßer­ge­richt­li­che Rechts­an­walts­kos­ten sind aqo­tec zu er­set­zen. Soll­te aqo­tec dar­über hin­aus­ge­hen­de Zin­sen in­fol­ge ei­ner Kre­dit­auf­nah­me in An­spruch neh­men, so ist sie be­rech­tigt, auch die­se vom Ver­trags­part­ner zu ver­lan­gen. Die im Fall des Ver­zu­ges für das Ein­schrei­ten von In­kas­so­bü­ros ge­mäß Ver­ord­nung des BMWA über die Höchst­sät­ze der In­kas­so­in­sti­tu­ten ge­büh­ren­den Ver­gü­tun­gen, an­fal­len­de Kos­ten und die Kos­ten von ein­schrei­ten­den Rechts­an­wäl­ten sind – so­weit sie zur zweck­ent­spre­chen­den Rechts­ver­fol­gung not­wen­dig wa­ren – vom Ver­trags­part­ner zu tra­gen.

Die Gel­tend­ma­chung ei­nes wei­te­ren Ver­zugs­scha­dens bleibt vor­be­hal­ten.

  1. Auf­rech­nungs­ver­bot:

Die Gel­tend­ma­chung ei­nes Zu­rück­be­hal­tungs­rech­tes und Ein­re­de des nicht er­füll­ten Ver­tra­ges durch den Ver­trags­part­ner bei be­haup­te­ten Män­geln ist aus­ge­schlos­sen. Die Auf­rech­nung des Ver­trags­part­ners mit Ge­gen­for­de­run­gen oder mit be­haup­te­ten Preis­min­de­rungs­an­sprü­chen ist nur zu­läs­sig, wenn die For­de­rung rechts­kräf­tig fest­ge­stellt wur­de oder von aqo­tec schrift­lich an­er­kannt wur­de.

  1. Ge­fahren­über­gang und Ver­sen­dung:

Die Ge­fahr geht auf den Ver­trags­part­ner über, so­bald aqo­tec den Kaufgegenstand/das Werk zur Ab­ho­lung im Werk oder La­ger be­reit hält, und zwar un­ab­hän­gig, ob die Sa­chen von aqo­tec an ei­nen Fracht­füh­rer oder Trans­por­teur über­ge­ben wer­den oder aqo­tec den Trans­port sel­ber durch­führt. Der Ver­sand, die Ver- und Ent­la­dung so­wie der Trans­port er­folgt stets auf Ge­fahr des Ver­trags­part­ners.

Der Ver­trags­part­ner ge­neh­migt jede sach­ge­mä­ße Ver­sand­art. Eine Trans­port­ver­si­che­rung wird nur über schrift­li­chen Auf­trag des Ver­trags­part­ners ab­ge­schlos­sen.

aqo­tec ist be­rech­tigt, bei Ver­sen­dung die Ver­pa­ckungs- und Ver­sand­kos­ten so­wie das Ent­gelt oder den Kauf­preis per Nach­nah­me beim Ver­trags­part­ner ein­he­ben zu las­sen, so­fern sich die Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se des Ver­trags­part­ners ver­schlech­tern oder ein mit aqo­tec ver­ein­bar­tes Kre­dit­li­mit über­schrit­ten wird.

Er­fül­lungs­ort ist das Un­ter­neh­men aqo­tec GmbH in 4890 Wei­ßen­kir­chen im At­ter­gau.

Die Wahl des Trans­port­we­ges und das Trans­port­mit­tel blei­ben aqo­tec vor­be­hal­ten.

Er­eig­nis­se hö­he­rer Ge­walt be­rech­ti­gen aqo­tec, die Leis­tungs­er­brin­gung oder die Lie­fe­rung um die Dau­er der Be­hin­de­rung um eine an­ge­mes­se­ne An­lauf­zeit hin­aus­zu­schie­ben. Der hö­he­ren Ge­walt ste­hen sons­ti­ge Um­stän­de gleich, die aqo­tec nicht zu ver­tre­ten hat und zwar ei­ner­lei, ob sie bei dem Lie­fe­ran­ten, dem Vor­lie­fe­ran­ten oder ei­nem Un­ter­lie­fe­ran­ten ein­tre­ten. Dies gilt auch dann, wenn sol­che Er­eig­nis­se wäh­rend ei­nes vor­lie­gen­den Ver­zu­ges ein­tre­ten. Der Lie­fe­rant ist ver­pflich­tet, den AG un­ver­züg­lich da­von in Kennt­nis zu set­zen, wenn ein sol­ches ein­tre­ten soll­te; gleich­zei­tig ist der Lie­fe­rant ge­hal­ten, dem AG Mit­tei­lung dar­über zu ma­chen, wie lan­ge ein sol­ches Er­eig­nis vor­aus­sicht­lich dau­ern wird.

So­weit der AG eine Trans­port­ver­si­che­rung ab­ge­schlos­sen hat, ist er ver­pflich­tet, aqo­tec be­reits jetzt alle Ent­schä­di­gungs­an­sprü­che ab­zu­tre­ten, so­weit sich die­se auf die vom AG über­nom­me­ne Sach- und Preis­ge­fahr be­zieht. aqo­tec nimmt hier­mit die Ab­tre­tung an. Das glei­che gilt für Ent­schä­di­gungs­an­sprü­che des AG ge­gen­über Spe­di­tio­nen, Fracht­füh­rern oder sons­ti­gen, mit Trans­port be­auf­trag­ten Per­so­nen.

  1. Ei­gen­tums­vor­be­halt:

Das Ei­gen­tums­recht an der ge­lie­fer­ten Ware ver­bleibt bis zur voll­stän­di­gen Kauf­preis­zah­lung (es gilt der da­tier­te Zah­lungs­ein­gang bei aqo­tec) bei aqo­tec. Im Fal­le der zwi­schen­zeit­li­chen Wei­ter­ver­äu­ße­rung an Drit­te, tritt der AG aqo­tec sei­ne ihm aus der Wei­ter­ver­äu­ße­rung ge­gen sei­nen Ab­neh­mer zu­ste­hen­den An­sprü­che im Vor­aus zur Si­cher­heit ab.

Die in die­sen All­ge­mei­nen Ge­schäfts­be­din­gun­gen oder in den Ge­set­zen ent­hal­te­nen Be­stim­mun­gen über den Zeit­punkt des Ge­fahren­über­gan­ges wer­den durch den Ei­gen­tums­vor­be­halt nicht ge­än­dert.

aqo­tec ist be­rech­tigt, die so­for­ti­ge Her­aus­ga­be der ge­lie­fer­ten, aber noch nicht voll­stän­dig be­zahl­ten Ware zu ver­lan­gen, wenn der Ver­trags­part­ner sei­nen Zah­lungs­ver­pflich­tun­gen aqo­tec ge­gen­über nicht pünkt­lich und voll­stän­dig nach­kommt oder über das Ver­mö­gen des Ver­trags­part­ners ein Kon­kurs- oder Aus­gleichs­ver­fah­ren be­an­tragt oder er­öff­net wird, so­wie bei Ab­wei­sung des Kon­kur­ses man­gels kon­kurs­kos­ten­de­cken­den Ver­mö­gens oder der Ver­trags­part­ner fak­tisch sei­ne Zah­lun­gen ein­stellt oder we­gen des Ab­schlus­ses ei­nes au­ßer­ge­richt­li­chen Aus­gleichs an sei­ne Gläu­bi­ger her­an­tritt. Die Zu­rück­nah­me der Ware durch aqo­tec gilt nicht als Rück­tritt vom Ver­trag, es sei denn, dass dies ge­son­dert schrift­lich ver­ein­bart wird. Bei Zu­rück­nah­me der un­ter Ei­gen­tums­vor­be­halt ver­kauf­ten Ware bleibt das Recht der aqo­tec, Scha­den­er­satz we­gen Nicht­er­fül­lung zu ver­lan­gen, be­stehen.

Der Ver­trags­part­ner tritt hier­mit alle ihm aus der Wei­ter­ver­äu­ße­rung, Ver­ar­bei­tung, Ver­men­gung oder an­de­ren Ver­wer­tung der Wa­ren und Er­zeug­nis­se zu­ste­hen­den For­de­run­gen und Rech­te zah­lungs­hal­ber ab und nimmt aqo­tec die­se Ab­tre­tung an. Der Ver­trags­part­ner hat bis zur voll­stän­di­gen Zah­lung des Ent­gel­tes oder Kauf­prei­ses in sei­nen Bü­chern und auf sei­nen Rech­nun­gen die­se Ab­tre­tung an­zu­mer­ken und sei­ne Schuld­ner auf die­se hin­zu­wei­sen. Über Auf­for­de­rung hat er aqo­tec alle Un­ter­la­gen und In­for­ma­tio­nen, die zur Gel­tend­ma­chung der ab­ge­tre­te­nen For­de­run­gen und An­sprü­che er­for­der­lich sind, zur Ver­fü­gung zu stel­len. Die durch die Gel­tend­ma­chung der Rech­te der aqo­tec aus dem Ei­gen­tums­vor­be­halt ent­ste­hen­den Kos­ten ge­hen zu Las­ten des Ver­trags­part­ners.

aqo­tec ste­hen zur Si­che­rung ih­rer For­de­run­gen und zur Si­che­rung von For­de­run­gen aus an­de­ren Rechts­ge­schäf­ten das Recht zu, die Er­zeug­nis­se und Wa­ren bis zur Be­glei­chung sämtli­cher of­fe­ner For­de­run­gen aus der Ge­schäfts­be­zie­hung zu­rück­zu­be­hal­ten.

  1. Ab­tre­tung:

Der Ver­trags­part­ner ist nicht be­rech­tigt, For­de­run­gen und Rech­te aus dem Ver­trags­ver­hält­nis ohne schrift­li­che Zu­stim­mung der aqo­tec ab­zu­tre­ten.

  1. Ge­werb­li­che Schutz­rech­te:

Der Ver­trags­part­ner haf­tet da­für, dass durch all­fäl­li­ge zur Herstel­lung über­ge­be­ne Kon­struk­ti­ons­an­ga­ben, Zeich­nun­gen, Mo­del­le oder sons­ti­ge Spe­zi­fi­ka­tio­nen nicht in Schutz­rech­te Drit­ter ein­ge­grif­fen wird. Bei all­fäl­li­ger Ver­let­zung von Schutz­rech­ten hält der Ver­trags­part­ner aqo­tec schad- und klag­los. Der Ver­trags­part­ner  ist ver­pflich­tet, die für die Leis­tungs­er­brin­gung über­ge­be­nen Kon­struk­ti­ons­an­ga­ben, Zeich­nun­gen, Mo­del­le, sons­ti­gen Spe­zi­fi­ka­tio­nen, Un­ter­la­gen u.a. auf even­tu­ell be­stehen­de Urheber‑, Kenn­zeich­nungs­rech­te oder sons­ti­ge Rech­te Drit­ter zu prü­fen. aqo­tec haf­tet nicht we­gen ei­ner Ver­let­zung der­ar­ti­ger Rech­te. Wird aqo­tec den­noch we­gen ei­ner sol­chen Rechts­ver­let­zung in An­spruch ge­nom­men, so hält der Ver­trags­part­ner aqo­tec schad- und klag­los und hat ihm sämt­li­che Nach­tei­le zu er­set­zen, die ihm durch eine In­an­spruch­nah­me Drit­ter ent­ste­hen.

Soft­ware, Aus­füh­rungs­un­ter­la­gen, wie etwa Plä­ne, Skiz­zen und sons­ti­ge tech­ni­sche Un­ter­la­gen blei­ben eben­so wie Mus­ter, Ka­ta­lo­ge, Pro­spek­te, Ab­bil­dun­gen und der­glei­chen geis­ti­ges Ei­gen­tum der aqo­tec und ge­nie­ßen ur­he­ber­recht­li­chen Schutz. Jede nicht aus­drück­lich ein­ge­räum­te Ver­viel­fäl­ti­gung, Ver­brei­tung, Nach­ah­mung, Be­ar­bei­tung oder Ver­wer­tung und der­glei­chen ist un­zu­läs­sig.

  1. Haf­tung und Pro­dukt­haf­tung:

aqo­tec haf­tet nur für vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig her­bei­ge­führ­te Schä­den. Eine Haf­tung für leich­te Fahr­läs­sig­keit ist aus­ge­schlos­sen. Das Ver­schul­den von aqo­tec ist durch den Ver­trags­part­ner nach­zu­wei­sen.

Die Haf­tung für mit­tel­ba­re Schä­den, Man­gel­fol­ge­schä­den, ent­gan­ge­nen Ge­winn, Ver­mö­gens­schä­den, Schä­den durch Be­triebs­un­ter­bre­chung, Ver­lus­te von Da­ten Zins­ver­lus­te, so­wie Schä­den durch An­sprü­che Drit­ter ge­gen den Ver­trags­part­ner ist aus­ge­schlos­sen.

Eine all­fäl­li­ge Haf­tung von aqo­tec ist be­trags­mä­ßig be­schränkt bis zur Höhe des ver­ein­bar­ten Ent­gel­tes oder des Kauf­prei­ses für den je­wei­li­gen Auf­trag. Die von aqo­tec über­nom­me­nen Ver­trä­ge wer­den nur mit dem Vor­be­halt die­ser Haf­tungs­be­gren­zung über­nom­men. Eine dar­über hin­aus­ge­hen­de Haf­tung der aqo­tec ist aus­drück­lich aus­ge­schlos­sen. Über­steigt der Ge­samt­scha­den die Höchst­gren­ze, ver­rin­gern sich die Er­satz­an­sprü­che ein­zel­ner Ge­schä­dig­ter an­teils­mä­ßig.

Der Ver­trags­part­ner hat aqo­tec über ent­deck­te Feh­ler der Wa­ren bzw. des Wer­kes bei sons­ti­gem Ver­lust jeg­li­cher An­sprü­che un­ver­züg­lich zu in­for­mie­ren. Scha­den­er­satz­an­sprü­che sind bei sons­ti­gem Ver­fall bin­nen sechs Mo­na­ten ab Kennt­nis von Scha­den und Schä­di­ger ge­richt­lich gel­tend zu ma­chen.

Der Ver­trags­part­ner kann als Scha­den­er­satz zu­nächst nur Ver­bes­se­rung oder den Aus­tausch der Sache/des Wer­kes ver­lan­gen; nur dann wenn bei­des un­mög­lich ist oder mit die­sen für aqo­tec mit ei­nem un­ver­hält­nis­mä­ßi­gen Auf­wand ver­bun­den ist, kann der Ver­trags­part­ner Geld­ersatz ver­lan­gen. Im Üb­ri­gen wird auf die Be­stim­mun­gen des Punkt „Ge­währ­leis­tung“ ver­wie­sen.

Bei Nicht­ein­hal­tung all­fäl­li­ger Be­din­gun­gen für Mon­ta­ge, In­be­trieb­nah­me und Be­nut­zung oder der be­hörd­li­chen Zu­las­sungs­be­din­gun­gen ist eine Haf­tung ge­ne­rell aus­ge­schlos­sen. Der Ver­trags­part­ner ist ver­pflich­tet, da­für Sor­ge zu tra­gen, dass Be­triebs­an­lei­tun­gen für die ge­lie­fer­ten Wa­ren bzw. Wer­ke von al­len Be­nüt­zern ein­ge­hal­ten wer­den. Ins­be­son­de­re hat der Ver­trags­part­ner sein Per­so­nal und an­de­re mit der ge­lie­fer­ten Ware bzw. Werk in Be­rüh­rung kom­men­de Per­so­nen ent­spre­chend zu schu­len und ein­zu­wei­sen.

Die Er­satz­pflicht für aus dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz re­sul­tie­ren­de Sach­schä­den so­wie Pro­dukt­haf­tungs­an­sprü­che, die aus an­de­ren Be­stim­mun­gen ab­ge­lei­tet wer­den kön­nen, sind aus­ge­schlos­sen, so­weit dies ge­setz­lich mög­lich ist. Der Ver­trags­part­ner ist ver­pflich­tet, den Haf­tungs­aus­schluss für Pro­dukt­haf­tungs­an­sprü­che auf sei­ne all­fäl­li­gen Ver­trags­part­ner zu über­bin­den. Ein Re­gress des Ver­trags­part­ners ge­gen die aqo­tec aus der In­an­spruch­nah­me ge­mäß dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz ist aus­ge­schlos­sen. Der Ver­trags­part­ner hat eine aus­rei­chen­de Ver­si­che­rung für Pro­dukt­haf­tungs­an­sprü­che ab­zu­schlie­ßen und den Ver­trags­part­ner da­hin­ge­hend schad- und klag­los zu hal­ten.

  1. Rück­tritt vom Ver­trag – Auf­trag­ge­ber:

Für den Fall ei­nes Rück­tritts vom Ver­trag von Sei­ten des Auf­trag­ge­bers gel­ten die all­ge­mei­nen ge­setz­li­chen Be­stim­mun­gen.

  1. Rück­tritt vom Ver­trag – Auf­trag­neh­mer / Vor­zei­ti­ge Ver­trags­auf­lö­sung und Irr­tum

Ist eine Lieferung/Leistung aus vom Ver­trags­part­ner zu ver­tre­ten­den Grün­den nicht mög­lich, wird die­se trotz Set­zung ei­ner Nach­frist wei­ter ver­zö­gert oder hält ein Ver­trags­part­ner eine ihm ob­lie­gen­de ge­setz­li­che oder ver­trag­li­che Ver­pflich­tung ge­gen­über der aqo­tec nicht ein, ist aqo­tec be­rech­tigt, vom Ver­trag zu­rück­zu­tre­ten. Die­ses Recht der aqo­tec ist auch dann ge­ge­ben, wenn be­rech­tig­te Be­den­ken hin­sicht­lich der Bo­ni­tät des Ver­trags­part­ners be­stehen und die­ser auf Be­geh­ren der aqo­tec we­der Vor­aus­zah­lun­gen noch vor Leis­tung der aqo­tec eine taug­li­che Si­cher­heit leis­tet. In die­sen Fäl­len hat der Ver­trags­part­ner aqo­tec sämt­li­che da­durch ent­ste­hen­de Nach­tei­le und den ent­gan­ge­nen Ge­winn zu er­set­zen.

Der Ver­trags­part­ner ver­zich­tet auf die Anfechtung/Anpassung die­ses Ver­tra­ges we­gen Irr­tums und we­gen Ver­let­zung über die Hälf­te des wah­ren Wer­tes.

  1. An­zu­wen­den­des Recht:

Es gilt das ös­ter­rei­chi­sche Recht als ver­ein­bart un­ter Aus­schluss der Be­stim­mun­gen des UN-Kauf­rech­tes. Für alle sich aus dem Ver­trag er­ge­ben­den Strei­tig­kei­ten gilt als sach­li­cher Ge­richts­stand der Ge­schäfts­sitz von aqo­tec in Wei­ßen­kir­chen i. At­ter­gau als ver­ein­bart.

04 Er­gän­zun­gen für Bau­leis­tun­gen

  1. Auf­zeich­nun­gen:

Schrift­lich, per Te­le­fax oder E‑Mail über­mit­tel­te Mit­tei­lun­gen von Vor­komm­nis­sen (z.B. Pro­to­kol­le, Brie­fe, Ak­ten­ver­mer­ke u. a.) gel­ten als zur Kennt­nis ge­nom­men, wenn der Ver­trags­part­ner nicht bin­nen 14 Ta­gen da­ge­gen Ein­spruch er­hebt.

  1. Ausführungsunterlagen:Eine Prüf‑, Warn- oder Auf­klä­rungs­pflicht hin­sicht­lich all­fäl­li­ger vom Auf­trag­ge­ber zur Ver­fü­gung ge­stell­ten Un­ter­la­gen, über­mit­tel­ten An­ga­ben oder An­wei­sun­gen be­steht nicht und ist eine dies­be­züg­li­che Haf­tung der aqo­tec aus­ge­schlos­sen.
  1. Regieleistungen:Regieleistungen wer­den von aqo­tec nach tat­säch­li­chem Auf­wand ab­ge­rech­net und in Rech­nung ge­stellt.
  1. Kos­ten für Fahrt‑, Tag- und Näch­ti­gungs­gel­der wer­den so­weit die­se nicht an­ders ver­trag­lich ver­ein­bart ist, ge­son­dert in Re­chung ge­stellt.
  1. Leis­tungs­än­de­run­gen: Kommt es auf­grund von Zu­satz­wün­schen des AG zur Leis­tungs­än­de­run­gen bzw. Leis­tungs­er­hö­hung, so ist aqo­tec dazu be­rech­tigt, den hier­aus ent­ste­hen­den Mehr­auf­wand zu ver­rech­nen.
  1. Vor­be­halt: Schluss- und Teil­schluss­rech­nun­gen dür­fen kei­nen Vor­be­halt hin­sicht­lich nach­träg­li­cher For­de­run­gen für er­brach­te Leis­tun­gen ent­hal­ten. Den­noch ent­hal­te­ne Vor­be­hal­te sind un­gül­tig.

05 Pro­jekt- und bau­teil­spe­zi­fi­sche Be­stim­mun­gen

Er­fül­lungs­ort: ist das Un­ter­neh­men aqo­tec GmbH in 4890 Wei­ßen­kir­chen im At­ter­gau.

Zu­fahrt: Der AG hat die Zu­fahrts­mög­lich­kei­ten zur Baustelle/Montagestelle zu ge­währ­leis­ten. Der Ver­trags­part­ner ist bei Mon­ta­gen durch aqo­tec ver­pflich­tet, da­für zu sor­gen, dass so­fort nach An­kunft des Mon­ta­ge­per­so­nals der aqo­tec mit den Ar­bei­ten be­gon­nen wer­den kann.

Tech­ni­sche Vor­aus­set­zun­gen: Der Ver­trags­part­ner haf­tet da­für, dass die not­wen­di­gen tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen für das her­zu­stel­len­de Werk oder den Kauf­ge­gen­stand ge­ge­ben sind und da­für, dass die tech­ni­schen An­la­gen, wie etwa Zu­lei­tun­gen, Ver­ka­be­lun­gen, Netz­wer­ke und der­glei­chen in tech­nisch ein­wand­frei­en und be­triebs­be­rei­ten Zu­stand so­wie mit den von aqo­tec her­zu­stel­len­den Wer­ken oder Kauf­ge­gen­stän­den kom­pa­ti­bel sind. aqo­tec ist be­rech­tigt, nicht aber ver­pflich­tet, die­se An­la­gen ge­gen ge­son­der­tes Ent­gelt zu über­prü­fen.

Der Auf­trag wird un­ab­hän­gig al­len­falls er­for­der­li­chen be­hörd­li­chen Be­wil­li­gun­gen und Ge­neh­mi­gun­gen, wel­che der Ver­trags­part­ner ein­zu­ho­len hat, er­teilt.

Sämt­li­che Kos­ten für die La­ge­rung von Ma­te­ria­li­en zur Leis­tungs­er­brin­gung sind vom AG zur Gän­ze zu tra­gen.

Ver­pa­ckung / Ma­te­ri­al­ent­sor­gung: Die Kos­ten für Ver­pa­ckun­gen und de­ren fach­ge­rech­te Ent­sor­gung sind im Preis ent­hal­ten. Die Kos­ten für die fach­ge­rech­te Ent­sor­gung so­wie die Kos­ten für die Materialien/Abfälle, die im Zuge der Leis­tungs­er­brin­gung an­fal­len, hat der AG zu tra­gen.

06 Soft­ware-Li­zenz­be­din­gun­gen (SLB)

1 Ge­gen­stand des Ver­tra­ges

Die­se Li­zenz­be­din­gun­gen der aqo­tec GmbH, (nach­fol­gend „Li­zenz­ge­ber“), gel­ten für die Ein­räu­mung von Nut­zungs­rech­ten für die voll­stän­di­ge oder teil­wei­se Nut­zung der Soft­ware aqo360° und e‑view (nach­fol­gend „SOFTWARE“) an Un­ter­neh­mer, ju­ris­ti­sche Per­so­nen des öf­fent­li­chen Rechts (nach­fol­gend als „Li­zenz­neh­mer“ be­zeich­net). Hier­mit wird der Ein­be­zie­hung von ei­ge­nen Be­din­gun­gen des Li­zenz­neh­mers wi­der­spro­chen, es sei denn ih­rer Gel­tung wur­de aus­drück­lich zu­ge­stimmt.

Ver­si­on die­ses Do­ku­ments: 2016-12-01

2 Um­fang des Nut­zungs­rech­te

2.1

Die nach­ste­hen­den Be­din­gun­gen gel­ten für die zeit­lich un­be­fris­te­te Über­las­sung und Nut­zung der SOFTWARE ein­schließ­lich der dazu ge­hö­ren­den Do­ku­men­ta­ti­on und der Li­zenz­da­tei.

2.2

Sie gel­ten nicht für zu­sätz­li­che Leis­tun­gen wie In­stal­la­ti­on, In­te­gra­ti­on, Pa­ra­me­tri­sie­rung und An­pas­sung der SOFTWARE an Be­dürf­nis­se des Li­zenz­neh­mers.

3 Nut­zungs­rech­te

3.1

Die SOFTWARE ist teil­wei­se ur­he­ber­recht­lich zu­guns­ten des Li­zenz­ge­bers und teil­wei­se zu­guns­ten an­de­rer Rech­te­inha­ber ge­schützt.

3.2

Die SOFTWARE darf nicht ge­nutzt wer­den, wenn durch die Nut­zung bei Per­so­nen eine Ver­let­zung von Le­ben, Kör­per, Ge­sund­heit, bzw. Tier- oder Um­welt­schä­den ver­ur­sacht wer­den kön­nen (z.B. kei­ne Nut­zung für Atom­re­ak­to­ren, Waf­fen und me­di­zi­ni­sche Ge­rä­te).

3.3

Die SOFTWARE wird dem Li­zenz­neh­mer zur be­stim­mungs­ge­mä­ßen Nut­zung über­las­sen. Der Um­fang der be­stim­mungs­ge­mä­ßen Nut­zung so­wie Art und Um­fang der Nut­zungs­rech­te sind im An­ge­bot der aqo­tec GmbH aus­ge­führt. (vor­zugs­wei­se gilt die Nut­zung für die Vi­sua­li­sie­rung von Ge­bäu­de­leit­sys­te­men)

3.3.1

SOFTWARE

Bei Er­werb der Soft­ware­li­zen­zen räumt der Li­zenz­ge­ber dem Li­zenz­neh­mer eine dau­er­haft Nut­zung (ohne über­trag­ba­rer Rech­te) ein, mit tech­nisch frei­ge­ge­be­nem Funk­ti­ons­um­fang

auf ei­ner be­lie­bi­gen Zahl von Ein­zel­com­pu­ter oder auf ei­nem zen­tra­len Ser­ver oder über Ter­mi­nal­ser­ver­cli­ents in Ab­hän­gig­keit der De­tail­lö­sungs­ver­si­on aqo360°(Basic, PRO oder Ser­ver)

von der ver­ein­bar­ten An­zahl von nenn­ba­ren Über­ga­be­sta­ti­ons- und Heiz­haus­li­zen­zen ins­ge­samt nut­zen zu las­sen, das heißt ins­be­son­de­re dau­er­haft oder tem­po­rär zu spei­chern und zu la­den, sie an­zu­zei­gen und ab­lau­fen zu las­sen. Jede na­ment­lich nenn­ba­re Li­zenz kann durch eine an­de­re na­ment­lich nenn­ba­re Li­zenz des sel­ben Ein­satz­zwe­ckes er­setzt wer­den. Die An­zahl der na­ment­lich nenn­ba­ren Li­zen­zen darf die An­zahl der er­wor­be­nen Li­zen­zen zu kei­nem Zeit­punkt über­stei­gen.

das heißt, ins­be­son­de­re dau­er­haft oder tem­po­rär zu spei­chern und zu la­den, an­zu­zei­gen und ab­lau­fen zu las­sen.

3.4

Der Li­zenz­neh­mer ver­pflich­tet sich, durch an­ge­mes­se­ne tech­ni­sche und or­ga­ni­sa­to­ri­sche Maß­nah­men da­für zu sor­gen, dass die be­stim­mungs­ge­mä­ße Nut­zung der SOFTWARE si­cher­ge­stellt ist.

3.5

Der Li­zenz­neh­mer ist zur ord­nungs­ge­mä­ßen und re­gel­mä­ßi­gen Da­ten­si­che­rung ver­pflich­tet (ins­be­son­de­re der durch die SOFTWARE ma­ni­pu­lier­ten „Pro­jekt­da­ten“).

3.6

Der Li­zenz­neh­mer ist be­rech­tigt, von der SOFTWARE eine Ko­pie zu Si­che­rungs­zwe­cken her­zu­stel­len.

3.7

Der Li­zenz­neh­mer ist nicht be­rech­tigt, die SOFTWARE zu über­set­zen, zu be­ar­bei­ten, zu ar­ran­gie­ren oder auf an­de­re Wei­se um­zu­ar­bei­ten oder zu ver­än­dern so­wie die er­ziel­ten Er­geb­nis­se zu ver­viel­fäl­ti­gen.

3.8

Der Li­zenz­neh­mer ist nicht be­rech­tigt, die SOFTWARE zu ver­brei­ten. Hier­zu ge­hört jede Form der Un­ter­li­zen­zie­rung, ins­be­son­de­re Ver­äu­ße­rung. Ver­mie­tung, Lea­sing, oder Lei­he. Als Ver­brei­tung gilt auch die Wei­ter­ga­be der Li­zenz­da­tei, ei­ner Text­da­tei mit Na­men, Adres­se des Li­zenz­neh­mers so­wie ei­ner elek­tro­ni­schen Un­ter­schrift, die die Nut­zung der SOFTWARE tech­nisch er­mög­licht.

3.9

Der Li­zenz­neh­mer ist nicht be­rech­tigt, die SOFTWARE in der Wei­se öf­fent­lich zu­gäng­lich zu ma­chen, dass sie Mit­glie­dern der Öf­fent­lich­keit von Or­ten und zu Zei­ten ih­rer Wahl zu­gäng­lich ist.

3.10

Der Li­zenz­neh­mer ver­pflich­tet sich, die SOFTWARE nicht zu de­kom­pi­lie­ren.

4 War­tungs­ver­trag

4.1

Für Up­dates, die Soft­ware­pfle­ge und Un­ter­stüt­zung wäh­rend der Ein­satz­zeit schließt der Li­zenz­neh­mer ei­nen War­tungs­ver­trag von min­des­tens 12 Mo­na­ten ab Be­stel­lung der Soft­ware ab.

4.2

Wird der Ver­trag bis 3 Mo­na­te vor Ab­lauf der Ver­trags­lauf­zeit nicht schrift­lich ge­kün­digt, ver­län­gert sich die­ser um ein wei­te­res Jahr un­ter An­pas­sung des In­dex. Eine au­ßer­or­dent­li­che Kün­di­gung ist aus fol­gen­den Grün­den mög­lich:

4.2.1 die An­la­ge wird auf Dau­er still­ge­legt

4.2.2 der Auf­trag­neh­mer hat sei­ne Ver­pflich­tung vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig ver­letzt

4.2.3 die Dienst­leis­tung wird vom Auf­trag­neh­mer nicht mehr an­ge­bo­ten

4.3 Wei­te­re In­for­ma­tio­nen zum War­tungs­ver­trag wer­den im je­wei­li­gen An­ge­bot des De­tail­pro­duk­tes be­schrie­ben.

4.4 Der War­tungs­ver­trag ist ab Lie­fe­rung der Soft­ware gül­tig und wird im Vor­aus in Rech­nung ge­stellt.

5 De­mo­ver­si­on

5.1

Er­folgt die Über­las­sung der SOFTWARE nur für Test­zwe­cke, räumt der Li­zenz­ge­ber dem Li­zenz­neh­mer das nicht aus­schließ­li­che, nicht über­trag­ba­re, zeit­lich auf den ver­ein­bar­ten Test­zeit­raum be­schränk­te Recht ein, eine nicht re­gis­trier­te Ko­pie der SOFTWARE (De­mo­ver­si­on) auf ei­ner be­lie­bi­gen Zahl von Ein­zel­com­pu­ter oder auf ei­nem zen­tra­len Ser­ver oder über Ter­mi­nal­ser­ver­cli­ents von ei­ner be­lie­bi­gen Zahl von Nut­zern gleich­zei­tig nur für Test­zwe­cke, das heißt nicht pro­duk­tiv, nut­zen zu las­sen, das heißt, ins­be­son­de­re dau­er­haft oder tem­po­rär zu spei­chern und zu la­den, an­zu­zei­gen und ab­lau­fen zu las­sen.

5.2

Die De­mo­ver­si­on der SOFTWARE ent­hält eine Funk­ti­on, die die Nut­zungs­mög­lich­keit der SOFTWARE nach Ab­lauf des Test­zeit­raums be­en­det. Nach Zah­lung der ver­ein­bar­ten Li­zenz­ver­gü­tung und Zu­stim­mung zu die­sen Li­zenz­be­din­gun­gen im ver­ein­bar­ten Um­fang, wird die­se Funk­ti­on de­ak­ti­viert und der Li­zenz­neh­mer er­hält die ver­ein­bar­ten Nut­zungs­rech­te ge­mäß die­sen Li­zenz­be­stim­mun­gen. Die Um­ge­hung die­ser tech­ni­schen Schutz­funk­ti­on führt zur so­for­ti­gen Ver­wir­kung alle ein­ge­räum­ten Nut­zungs­rech­te. Ei­ner Kün­di­gung ge­mäß Zif­fer 7 be­darf es in die­sem Fall nicht mehr.

6 Haf­tung

6.1

Wird die SOFTWARE kos­ten­frei oder zu Test­zwe­cken über­las­sen, haf­tet der Li­zenz­ge­ber nur so­weit ihm Vor­satz oder gro­be Fahr­läs­sig­keit zur Last fällt.

6.2

Die Rech­te des Li­zenz­neh­mers we­gen ei­nes Man­gels sind aus­ge­schlos­sen, wenn er bei Ver­trags­schluss den z.B. Man­gel, ins­be­son­de­re auf­grund ei­ner vor Ver­trags­schluss er­folg­ten Test­pha­se kennt. Ist dem Li­zenz­neh­mer ein Man­gel in­fol­ge gro­ber Fahr­läs­sig­keit un­be­kannt ge­blie­ben, kann er Rech­te we­gen die­ses Man­gels nur gel­tend ma­chen, wenn der Li­zenz­ge­ber den Man­gel arg­lis­tig ver­schwie­gen oder eine Ga­ran­tie für die Be­schaf­fen­heit der Sa­che über­nom­men hat.

6.3

Bei Ver­lust von Da­ten haf­tet der Li­zenz­ge­ber nur für den­je­ni­gen Auf­wand, der bei ord­nungs­ge­mä­ßer Da­ten­si­che­rung durch den Li­zenz­neh­mer für die Wie­der­her­stel­lung der Da­ten er­for­der­lich ge­we­sen wäre.

6.4

An­sons­ten er­gibt sich Art und Um­fang der Haf­tung aus den je­wei­li­gen Kauf­ver­trä­gen.

7 Kün­di­gung der Nut­zungs­rech­te

7.1

Ver­letzt der Li­zenz­neh­mer schuld­haft und schwer­wie­gend die ver­ein­bar­ten Nut­zungs­rech­te oder Schutz­rech­te des Rechts­in­ha­bers, kann der Li­zenz­ge­ber die Nut­zungs­rech­te an der be­trof­fe­nen SOFTWARE kün­di­gen. Eine Er­stat­tung der Ver­gü­tung er­folgt in die­sem Fall nicht.

7.2

Im Fal­le der Kün­di­gung ist der Li­zenz­neh­mer ver­pflich­tet, das Ori­gi­nal der von der Kün­di­gung be­trof­fe­nen SOFTWARE ein­schließ­lich der Do­ku­men­ta­ti­on und alle Ko­pien zu lö­schen oder an den Li­zenz­ge­ber zu­rück­zu­ge­ben. Auf Ver­lan­gen des Li­zenz­ge­bers gibt der Li­zenz­neh­mer über die Lö­schung eine Er­klä­rung ab.

7.3

Die sons­ti­gen ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen blei­ben un­be­rührt.

8 Re­fe­renz

8.1

Der Li­zenz­neh­mer räumt dem Li­zenz­ge­ber das Recht ein, den Fir­men­na­men und das Fir­men­lo­go des Li­zenz­neh­mers aus­schließ­lich zu Re­fe­renz­zwe­cken auf der Web­site des Li­zenz­ge­bers öf­fent­lich ver­füg­bar zu ma­chen.

8.2

Ein Recht zur Auf­nah­me in die­se Re­fe­renz­lis­te des Li­zenz­ge­bers be­steht nicht.

8.3

Der Li­zenz­neh­mer kann je­der­zeit in Schrift­form ver­lan­gen, den Ein­trag auf der Web­site des Li­zenz­ge­bers zu lö­schen. Die Lö­schung er­folgt in an­ge­mes­se­ner Frist nach Er­halt der Lö­schungs­auf­for­de­rung.

  1. Er­he­bung und Ver­ar­bei­tung per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten

Per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten des Li­zenz­neh­mers wer­den nur und in dem Um­fang er­ho­ben, wie dies für Vertragsabwicklungs‑, Ab­rech­nungs- und Li­zenz­über­prü­fungs­zwe­cke er­for­der­lich ist. Per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten wer­den an Drit­te nur wei­ter­ge­ge­ben oder sonst über­mit­telt, wenn dies für die oben auf­ge­führ­ten Zwe­cke er­for­der­lich ist oder der Li­zenz­neh­mer zu­vor ein­ge­wil­ligt hat. Der Li­zenz­neh­mer hat das Recht, eine er­teil­te Ein­wil­li­gung mit Wir­kung für die Zu­kunft je­der­zeit zu wi­der­ru­fen. Die Lö­schung der ge­spei­cher­ten per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten er­folgt, wenn der Li­zenz­neh­mer sei­ne Ein­wil­li­gung zur Spei­che­rung wi­der­ruft, wenn ihre Kennt­nis zur Er­fül­lung des mit der Spei­che­rung ver­folg­ten Zwecks nicht mehr er­for­der­lich ist oder wenn ihre Spei­che­rung aus sons­ti­gen ge­setz­li­chen Grün­den un­zu­läs­sig ist.

12 In­te­gra­ti­on

Der Li­zenz­neh­mer ver­pflich­tet sich, die o.a. Li­zenz­be­stim­mun­gen ein­zu­hal­ten. Sie stel­len so­mit ei­nen Teil die­ser Li­zenz­be­stim­mun­gen dar.

07 Schluss­be­stim­mun­gen

Soll­te eine oder meh­re­re Bestimmung(en) die­ser AGB un­wirk­sam sein, weil sie ge­gen zwin­gen­des Recht ver­stößt bzw. ver­sto­ßen, so be­rührt dies die Gül­tig­keit der rest­li­chen Be­stim­mun­gen nicht. Un­wirk­sa­me Be­stim­mun­gen wer­den von den Ver­trags­tei­len durch eine der un­wirk­sa­men Be­stim­mung am nächs­ten kom­men­de und bran­chen­üb­li­che Be­stim­mung er­setzt.

Än­de­run­gen sei­nes Na­mens, der Fir­ma, sei­ner An­schrift, sei­ner Rechts­form oder an­de­re re­le­van­te In­for­ma­tio­nen hat der Ver­trags­part­ner aqo­tec um­ge­hend schrift­lich be­kannt zu ge­ben. So­lan­ge aqo­tec nicht eine an­de­re Zu­stell­adres­se zur Kennt­nis ge­bracht wird, er­fol­gen Zu­stel­lun­gen al­ler Art an die zu­letzt be­kann­te Adres­se des Ver­trags­part­ners mit der Wir­kung, dass sie dem Ver­trags­part­ner als zu­ge­kom­men gel­ten.

Der Ver­trags­in­halt, alle sons­ti­gen In­for­ma­tio­nen, Kun­den­dienst und Be­schwer­de­er­le­di­gun­gen er­fol­gen durch­gän­gig in deut­scher Spra­che.